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Ellis Island Tickets & Bootstouren

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New York
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Reisetipps für den Besuch von Ellis Island

Wie kommt man nach Ellis Island?

Ellis Island ist eine historische Insel im Hudson River vor New York und gehört wie die Freiheitsstatue zum Statue of Liberty National Monument. Die Insel ist zwar mit dem Festland verbunden, die Straße dient aber nur der Zulieferung von Versorgungsmitteln. Für Besucher ist die Insel nur über die regelmäßig ablegenden Fähren erreichbar. Die Bootsanlegestellen finden Sie am Battery Park in New York oder dem Liberty State Park in New Jersey. Die erste Fähre am Battery Park legt um 8.30 Uhr in Richtung Ellis Island ab, die letzte startet von September bis Mai um 15.30 Uhr, von Mai bis September um 17.00 Uhr. Ein wichtiger Hinweis: Die jeweils letzte Fähre fährt nicht mehr bis nach Ellis Island, sondern nur bis Liberty Island. Wollen Sie nach Ellis Island nehmen Sie unbedingt eine frühere Fähre.

Beste Zeit für Ellis Island

Die Fähre nach Ellis Island und zur Freiheitsstatue ist besonders an Feiertagen, den Wochenenden, in den Schulferien und vor allem Im Sommer beliebt. Dann ist es an den Anlegestellen voll und es kann von Wartezeiten von bis zu zwei Stunden kommen. Wer Tickets bereits im Voraus online bucht umgeht zumindest die Warteschlange an den Ticketschaltern. Die beste Zeit für einen Besuch von Ellis Island ist der frühe Morgen. Versuchen Sie die erste Fähre um 8:30 Uhr zu erwischen. Wählen Sie einen Tag mit klarer Sicht. Ob im Winter oder Sommer ist dabei fast egal. Beliebter ist der Besuch von Ellis Island im Sommer.

Was es auf Ellis Island zu sehen gibt

Ellis Island ist bekannt als die Insel der Einwanderung. Sie war für Millionen Einwanderer der erste Stopp auf dem Weg in ein besseres Leben. Die Vereinigten Staaten von Amerika galten als das Land der Freien und Heimat der Tapferen. Für die einen war Ellis Island das große Glück, für andere wurde sie zur Insel der Tränen (Island of Tears), denn ungefähr 2% der Einwanderer wurden zurückgeschickt. Das Museum der Insel "Ellis Island Immigration Museum" ist in drei Ebenen unterteilt, in denen unterschiedliche historische Ausstellungsstücke gezeigt werden und dem Besucher Einblick in den Immigrationsablauf der USA vor 1954 gewährt. Auch persönliche Schicksale sind Teil der Ausstellung. Neben dem Museum können Besucher auch die „Wall of Honor“ und das Fort Gibson besuchen. Die Freiflächen auf Ellis Island eigenen sich übrigens hervorragen für ein kleines Picknick mit wunderbarem Ausblick auf Manhattan.

Tickets für Ellis Island & Öffnungszeiten

Das Ellis Island Museum of Immigration ist hat das ganze Jahr über geöffnet. Ausnahme ist nur der 25. Dezember. Mit der ersten Fähre, die um 8:30 Uhr nach Ellis Island fährt, öffnet auch das Museum der Insel. Tickets können Sie direkt an den Ticketschaltern der Ablegestellen kaufen. Wer sein Ticket für die Überfahrt online bucht spart sich die teils sehr lange Wartezeit beim Ticketkauf. Online-Tickets enthalten übrigens einen kostenlosen Audioguide, der Vorort kostenpflichtig ist. Tickets für die Bootstouren nach Ellis Island, aber auch zur Freiheitsstatue auf Liberty Island sind übrigens auch in den City Pässen für New York enthalten. Dazu gehören der New York CityPass, der New York Pass und auch der Explorer Pass.

Ohne Führung über Ellis Island

Wer Ellis Island besichtigen möchte, braucht nicht zwingend eine Führung. Sehr zu empfehlen sind die kostenlosen Führungen der sogenannten „Park Ranger“ die stündlich am Info-Point des Museums starten und rund 30 Minuten dauern. Wollen Sie tiefere Einblicke in die Geschichte der Immigration oder besuchen Ellis Island mit Kindern, ist eine Führung inklusive Freiheitsstatue und Besuch des Sockels sehr zu empfehlen.

Wie viel Zeit Sie einplanen sollten

Für eine Tour zu Ellis Island sollten Sie inklusive Überfahrt, Warteschlangen, dem obligatorischen Security Check vor der Überfahrt und einem entspannten Rundgang über die Insel mindestens fünf Stunden einplanen. Wer sich einen ganzen Tag Zeit nehmen kann, sollte unbedingt auch Liberty Island und die Freiheitsstatue besichtigen. Die Überfahrt nach Liberty Island mit der Fähre ist bereits im Preis für Tickets inklusive.

4 interessante Fakten über Ellis Island

Ellis Island war bis 1954 Sitz der Zentralen Einreisebehörde von New York und diente den USA als Sammelstelle für Menschen aus aller Welt, die zwischen 1892 und 1954 in die USA immigrierten. Seit 1990 ist die Insel als „Ellis Island Museum of Immigration“ für Besucher zugängig und erzählt unter anderem die Geschichte der rund 12 Millionen Einwanderer, die von Ellis Island aus ein neues Leben in den USA beginnen wollten.

1. Wer war Annie Moore?

Die 15-jährige Annie Moore war die erste Immigrantin, die über Ellis Island in die USA einwanderte. Ihrem Erbe wird heute durch zwei Bronze Stauten, einer auf Ellis Island und einer in ihrer Heimat in Irland, gedacht. Als Annie am 20. Dezember 1891 mit ihren Brüdern auf Ellis Island, nach einer tagelangen Überseefahrt, ankam, war ihr sicher nicht bewusst zu welch einer Berühmtheit sie einmal werden würde. Der Registrierungsprozess auf Ellis Island bestand aus einer kurzen medizinischen Untersuchung und der Beantwortung einiger Fragen. Das Resultat entschied dann über das Schicksaal des potenziellen Einwanderers.

2. Jeder 6. Einwohner der USA hat deutsche Vorfahren

Kaum zu glauben, aber durch eine Volkszählung im Jahr 2000 wurde bekannt, dass jeder sechste Einwohner der USA (43 Millionen US-Bürger) deutsche Vorfahren hat. Was auch nur Wenige wissen: Viele der deutschen Einwanderer siedelten sich nach ihrer Ankunft auf Ellis Island, im nicht weit entfernten Pennsylvania an und bilden noch heute mit 25,3% die größte Bevölkerungsgruppe des Bundesstaates. Es wurde sogar diskutiert Deutsch als Amtssprache Pennsylvanias einzuführen.

3. Die frühere Austern-Insel

Ellis Island wurde durch die Einwanderungswelle ab ungefähr 1880 berühmt und lockte als Symbol für den „American Dream“ rund 12 Millionen Menschen an. Die rund 11ha große Insel wurde sogar „angebaut“ um den Massen an Menschen, die in die USA immigrieren wollten, gerecht zu werden. Gemeinsam mit Liberty Island und Black Tom wurde die Inselgruppe im Hafen New Yorks früher Oyster Islands genannt, da die Inseln von Austernbänken umgeben waren. Die Aufschüttungen zur Landgewinnung zerstörten den natürlichen Lebensraum der Austern jedoch. Die Identifikation mit Ellis Island ist bei vielen US-Bürgern besonders hoch, da fast jeder zweite US-Amerikaner Vorfahren hat, die über Ellis Island in „das Land der unbegrenzten Möglichkeiten kamen“.

4. Von der „Möweninsel“ zu Ellis Island

Ellis Island trug ihren Namen nicht von Beginn an. Die Native Americans also die sogenannten „Indianer“ hatten natürlich einen ganz anderen Namen für ihre Insel, als die europäischen Invasoren. „Möweninsel“ bzw. „Kioshk“ war der eigentliche Name der heute weltberühmten Insel im Hudson River. Den Namen Ellis Island erhielt die Insel erst, als Samuel Ellis das Land 1770 während der amerikanischen Revolution erwarb.

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